Nizza: Highlights in meiner Lieblingsstadt
Nizza ist meine „zweite Heimat“ und mein absoluter Herzensort! Seit meinem Erasmus-Jahr war ich schon unzählige Male dort und bin immer wieder begeistert, was die Stadt und die Umgebung alles bieten. Das ganz besondere Licht und die üppige Vegetation, die Lage zwischen Meer und Alpen, die Kombination aus italienischem Flair und französischem Savoir-vivre, die hervorragende Küche und die mediterrane Gelassenheit: All das macht Nizza für mich zu einer der lebenswertesten Städte!
Inhaltsverzeichnis
Anreise
Der Flughafen von Nizza, nach Paris der zweitgrößte in Frankreich, ist von vielen deutschen Städten aus direkt in etwa eineinhalb Stunden zu erreichen. Da er direkt am Meer liegt, hat man schon beim Landeanflug eine atemberaubende Aussicht auf das azurblaue Meer, die Küstenorte und die Alpen direkt hinter der Stadt. Mit der relativ neuen Tramlinie L2 gelangt man bequem in weniger als einer halben Stunde ins Stadtzentrum von Nizza. Vom einen kurzen Fußweg entfernten Bahnhof Nice Saint-Augustin hat man außerdem Anschluss an die umliegenden Städte der Côte d’Azur wie Antibes, Cannes oder Menton. Gut zu wissen: Vom Flughafen aus kann man kostenlos mit der Tram bis zur nächsten Haltestelle „Grand-Arénas“ fahren, die beim Bahnhof Nice Saint-Augustin liegt.
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Vieux-Nice: das Herz der Stadt
Das Herz der Stadt schlägt in Vieux-Nice, der Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, lebendigen Plätzen und ockerfarbenen Fassaden. An der Architektur hier ist sofort erkennbar, dass Nizza jahrhundertelang Teil des Herzogtums Savoyen und des Königreichs Sardinien war und erst seit 1860 endgültig zu Frankreich gehört. Auch die lokale Sprache „Nissart“, eine Varietät des Provenzalischen, klingt eher wie Italienisch. Der italienische Einfluss hat selbstverständlich auch die lokale Küche geprägt: In den Gassen von Vieux-Nice findet man einige kleine Geschäfte, wie beispielsweise Maison Barale Raviolis (7 Rue Sainte-Reparate, 06300 Nice) oder Maison Gannac (11 Rue du Marché, 06300 Nice), die frische Pasta oder Produkte aus Zitrusfrüchten anbieten. In der Altstadt gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, die Spezialitäten der „Cuisine Nissarde“ zu probieren, sei es eine Kleinigkeit zwischendurch wie Socca oder Pan Bagnat oder ein richtiges Essen wie Daube niçoise oder Pâtes au Pistou mit einem Glas Bellet in einem der jährlich mit dem Label „Cuisine Nissarde“ ausgezeichneten Restaurants (s. auch Essen & Trinken weiter unten).



Ein Highlight in Vieux-Nice ist auf jeden Fall der wunderschöne, farbenfrohe Markt auf dem Cours Saleya, einem belebten, langgezogenen Platz direkt hinter der Strandpromenade, dem Quai des États-Unis. Hier findet jeden Vormittag der berühmte Blumenmarkt statt, es gibt aber auch zahlreiche Stände mit Obst, Gemüse und weiteren lokalen Produkten. Montags ist der Platz fest in der Hand der Antiquitätenhändler, dann spielt sich dort ganztägig der nicht minder sehenswerte Antiquitäten- und Trödelmarkt ab. Umgeben ist der Cours Saleya auf der Landseite von stattlichen Stadtpalais, auf der Meerseite von den Ponchettes, einer mehrere hundert Meter langen Häuserzeile, in der früher Werftbetriebe untergebracht waren. Heute befinden sich dort Kunstgalerien sowie verschiedene Restaurants und Cafés.



Bei einem Bummel durch die Altstadt lohnt sich unbedingt ein Blick in die Kathedrale Sainte-Réparate an der Place Rossetti (3 Pl. Rossetti, 06300 Nice), die mitten in den engen Altstadtgassen mit ihren vielen Kapellen, dem schönen Glockenturm und der mit glasierten Ziegeln gedeckten Kuppel beeindruckt. Auch der hintere Teil von Vieux-Nice Richtung Place Garibaldi ist absolut sehenswert: In den etwas ruhigeren Sträßchen gibt es einige schöne Geschäfte und Restaurants, außerdem findet hier auf der Place Saint-François jeden Morgen ein kleiner Fischmarkt statt. Noch ein kleines Stück weiter steht der Tour Saint-François (2-3 Rle Saint-André, 06300 Nice), der Glockenturm eines ehemaligen Franziskanerklosters. Über eine Wendeltreppe mit 261 Stufen gelangt man auf eine kleine Aussichtsplattform, von der aus man einen fantastischen 360-Grad-Blick über Nizza, seine Hügel und das Meer hat. Der Turm ist in den Sommermonaten meist am Wochenende geöffnet.



Ebenfalls etwas schweißtreibend, aber lohnenswert ist der Aufstieg auf den zwischen Vieux-Nice und Hafen gelegenen Colline du Château. Auf den fast 100 Meter hohen Schlossberg kommt man von der Altstadt aus über steile Treppen oder etwas gemütlicher vom Hafen aus in weiten Serpentinen über die Montée Eberlé. Eine weitere Möglichkeit ist der Aufzug vom Quai des États-Unis. Oben angekommen, wird man mit einer wunderbaren Aussicht auf den Hafen mit den vielen kleinen Booten und dem Fährterminal nach Korsika sowie die Baie des Anges belohnt. Vom 1706 zerstörten Schloss ist praktisch nichts mehr zu sehen, dafür befindet sich auf dem Hügel heute ein schöner Park inklusive künstlich angelegter Wasserfälle. Von hier oben ertönt auch jeden Mittag um 12 Uhr ein Kanonenschuss, der in der gesamten Altstadt zu hören ist und seit den 1860er Jahren ankündigt, dass jetzt Zeit für das Mittagessen ist.



Die vielseitige Neustadt
Nördlich und westlich der Altstadt zeigt sich Nizza von seiner mondäneren Seite, doch auch hier finden sich noch einige Verbindungen zu Italien. Die Place Garibaldi am Übergang zwischen Hafenviertel, Vieux-Nice und Neustadt ist einer der ältesten und schönsten Plätze der Stadt. Der Platz mit seinen schönen Arkaden und den ockerfarbenen Fassaden wurde im 18. Jahrhundert angelegt, als Nizza noch zu Piemont-Sardinien gehörte, und erinnert an Turin. Von hier erstreckt sich zwischen zwei breiten Boulevards die Promenade du Paillon als langgezogener Park bis zur Place Masséna. Ein Highlight sind die großen Wasserfontänen, die besonders an heißen Tagen für wunderbare Erfrischung sorgen und für Kinder ein riesiger Spaß sind. Auch die Place Masséna mit ihren Arkaden, den roten Fassaden und dem imposanten Brunnen mutet italienisch an. Direkt dahinter liegen mit der Rue Masséna und der Avenue Jean-Médecin zwei beliebte Shoppingmeilen.



Von der Altstadt führt die gesamte Baie des Anges entlang die weltbekannte, gut sieben Kilometer lange Promenade des Anglais. Benannt ist sie nach den Engländern, die ab dem frühen 19. Jahrhundert scharenweise im Winter nach Nizza kamen und die Küstenstraße anlegten. Auch wenn sie heute eine mehrspurige Straße ist, so ist die palmengesäumte Promenade des Anglais doch eines der Wahrzeichen der Stadt und sehr beliebt für einen Spaziergang mit Blick auf das azurblaue Meer. Wer Glück hat, erwischt einen der legendären chaises bleues, der blauen Stühle, für eine kleine Pause.
Eine weitere Legende direkt an der Promenade ist das Hotel Negresco (37 Prom. des Anglais, 06000 Nice). Das Luxushotel aus der Belle Époque mit der markanten rosafarbenen Kuppel wurde 1913 eingeweiht und ist eines der letzten Grand-Hotels der Côte d’Azur. Auch abseits der Promenade des Anglais mit ihren vielen Bauten aus der Belle Époque und dem Art déco gibt es in der Neustadt einige architektonische Highlights zu entdecken. Nicht weit vom Hauptbahnhof steht die russisch-orthodoxe Kathedrale Saint-Nicolas (Av. Nicolas II, 06000 Nice), eine der größten russischen Kirchen außerhalb Russlands. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts im Auftrag der russischen Zarenfamilie, die wie viele Vertreter des europäischen Hochadels in den Wintermonaten gerne an die Côte d’Azur kamen. Mit ihren auffälligen Zwiebeltürmen, den zahlreichen Ikonen, Fresken und Holzschnitzereien wirkt sie fast wie aus einem Märchen. Nur einen kurzen Spaziergang von Saint-Nicolas entfernt, wartet mit dem Gare du Sud (35 Av. Malaussena, 06000 Nice, erreichbar mit der Tramlinie L1 bis „Libération“) ein weiteres schönes Fotomotiv. Der 1892 eingeweihte Bahnhof mit seinem prachtvollen Empfangsgebäude und der ursprünglich für die Pariser Weltausstellung errichteten Metallhalle ist heute zwar nicht mehr in Betrieb, seit einigen Jahren wird er jedoch für Veranstaltungen, kulturelle Begegnungen und die Gastronomie genutzt.



Die Museumslandschaft
Das ganz besondere Licht an der Côte d’Azur hat schon immer viele Künstler angezogen. Einige bekannte Maler haben zum Teil mehrere Jahrzehnte in der Gegend verbracht, unter ihnen Marc Chagall, Henri Matisse, Pablo Picasso und Auguste Renoir. Ihnen sind heute eigene Museen in verschiedenen Orten der Côte d’Azur gewidmet, aber auch unabhängig davon gibt es in Nizza eine riesige Auswahl an sehenswerten Museen.
Musée Matisse Nice
Das Musée Matisse (164 Av. des Arènes de Cimiez, 06000 Nice) befindet sich in einer prächtigen genuesischen Villa aus dem 17. Jahrhundert auf einem Hügel nördlich der Innenstadt im noblen Stadtteil Cimiez. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung mit fast 600 Werken des berühmten Künstlers, der von 1917 bis zu seinem Tod im Jahr 1954 in Nizza gelebt und gearbeitet hat. Außerdem sind in dem Museum einige persönliche Gegenstände von Henri Matisse ausgestellt.
Erreichbar mit den Buslinien 5, 16, 18 und 33 (bis „Arènes / Musée Matisse“). Dienstags geschlossen.
Musée National Marc Chagall
Das Musée National Marc Chagall (Av. Dr Ménard, 06000 Nice), ebenfalls im Stadtteil Cimiez gelegen, beherbergt den größten öffentlichen Bestand an Werken des Künstlers. Es wurde 1973 gegründet, um die siebzehn bedeutenden Gemälde zur „Message Biblique“, die Marc Chagall 1966 dem Staat geschenkt hatte, dauerhaft der Öffentlichkeit zu zeigen. In der Dauerausstellung und in wechselnden Sonderausstellungen sind noch viele weitere Gemälde und Zeichnungen Chagalls zu sehen, die zeigen, wie vielfältig der Künstler war. So waren bei unserem Besuch im Mai 2026 beispielsweise Zeichnungen und Modelle zur Gestaltung der Decke in der Opéra Garnier in Paris sowie Kostümentwürfe für das Ballett „Der Feuervogel“ ausgestellt. Zum Museum gehört auch ein Auditorium mit von Chagall gestalteten Glasfenstern. Hier finden regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Erreichbar mit der Buslinie 5 (bis „Marc Chagall“) oder der Tramlinie L1 (bis „Gare Thiers“, anschließend ca. 15 Minuten Fußweg, teilweise bergauf). Dienstags geschlossen.



M.A.M.A.C.
Das Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain MAMAC (Place Yves Klein, 06000 Nice) liegt am Rand der Altstadt am Ende der Promenade du Paillon und allein schon das Gebäude mit seiner tollen Dachterrasse ist absolut sehenswert! Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Kunstwerken von den 1950er Jahren bis heute, darunter bedeutende Sammlungen mit Werken von Yves Klein und Niki de Saint Phalle.
Aktuell ist das Museum wegen Renovierung geschlossen, die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2028 geplant. Während der Schließzeit werden ausgewählte Kunstwerke in anderen Museen der Region Nizza sowie im Ausland ausgestellt.
Palais Lascaris
Das Musée du Palais Lascaris (15 Rue Droite, 06300 Nice) ist ein fantastisches Museum mitten in der Altstadt. In den luxuriösen Salons des ehemaligen Wohnsitzes der Familie Lascaris-Ventimille kann man heute eine große Sammlung historischer Musikinstrumente bewundern, aber auch Kunstgegenstände wie Gemälde, Grafiken, Wandteppiche und Möbel.
Erreichbar mit den Tramlinien L1 (bis „Cathédrale – Vieille Ville“) oder L2 und L3 (bis „Garibaldi / Le Château“). Dienstags geschlossen.
Villa Masséna
In einem kleinen Park an der Promenade des Anglais neben dem Hotel Negresco steht die Villa Masséna (65 Rue de France, 06000 Nice), ein wunderschönes Palais aus der Belle Époque. Es beherbergt das Musée Masséna, das mit seiner reichhaltigen Sammlung und Wechselausstellungen die Geschichte der Stadt und der Côte d’Azur vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert erzählt.
Erreichbar mit den Buslinien 99 (bis „Rivoli“), 8+, 12+ und Exp3 (bis „Gambetta / Promenade“) sowie den Tramlinien L2 und L3 (bis „Alsace-Lorraine“). Dienstags geschlossen.
Das Weinbaugebiet Bellet
Ein absoluter Geheimtipp für Genießer ist das Weinbaugebiet Bellet, das sich auf den Hügeln im Nordwesten von Nizza erstreckt. Es ist eines des kleinsten AOC-Gebiete Frankreichs und das einzige, das komplett im Stadtgebiet einer Großstadt liegt. Auf den steilen, terrassenförmigen Hängen in 200 bis 400 Metern Höhe wachsen seltene Rebsorten wie Braquet oder Folle Noire. Durch die kleine Anbaufläche sind die Weine exklusiv und oft nur vor Ort im Weinhandel oder der gehobenen Gastronomie zu finden.
Zum Weinbaugebiet gehören mehrere kleine Weingüter. Ein besonders schön gelegenes ist das Château de Bellet (482 Chem. de Saquier, 06200 Nice) mit seiner märchenhaften Kapelle, in der sich heute der Verkostungsraum und die Boutique befinden. Bei der Ruhe und der wunderbaren Aussicht auf die Berge und das Mittelmeer kann man kaum glauben, dass man immer noch in Nizza ist! Das Weingut bietet auch Führungen mit Weinprobe auf Englisch und Französisch an, die entweder direkt beim Château de Bellet oder über VinoLove Club, einen lokalen Anbieter von Weinproben gebucht werden können. Obwohl das Château recht abgelegen ist, lässt es sich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Von Magnan und Saint-Isidore im Westen der Stadt fahren die Buslinien 62 bzw. 52 bis zur Haltestelle Le Pilon, von dort sind es noch ungefähr 15 Minuten zu Fuß zum Weingut.



Essen & Trinken
Das La Table Alziari (4 Rue François Zanin, 06300 Nice) in einer ruhigen Seitenstraße im hinteren Teil der Altstadt ist seit vielen Jahren eines meiner Lieblingsrestaurants in Nizza. In dem kleinen familiengeführten Restaurant gibt es saisonal wechselnd die typischen Spezialitäten der lokalen Küche, für seine authentischen Gerichte ist es bereits seit Jahren mit dem Label „Cuisine Nissarde“ ausgezeichnet.
Unweit vom Bahnhof Riquier hat das Restaurant Pialha (247 Bd du Mont-Boron, 06300 Nice) neu eröffnet. Hier kocht Benjamin Millard komplett alleine in einer offenen Küche und macht nebenbei noch den Service. Das mehrgängige Menü wechselt wöchentlich und bietet sehr farbenfrohe, geschmacksintensive und schön präsentierte Gerichte mit einem unglaublich guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
In einem ruhigen Teil der Altstadt unterhalb des Schlossbergs befindet sich das Bistrot des Serruriers (16 Rue des Serruriers, 06300 Nice). In dem sehr schön eingerichteten Restaurant gibt es eine häufig wechselnde kleine Auswahl an klassischen Bistrogerichten und sehr guten Weinen.
Pascal Lac gehört zur absoluten Elite der französischen Patissiers und seine Boutiquen sind ein wahres Paradies für Naschkatzen. Der Standort in der Altstadt (12 Rue de la Préfecture, 06000 Nice) liegt sehr zentral in der Nähe des Cours Saleya. Besonders berühmt ist er für seine preisgekrönten Schokoladentörtchen und Pralinen, die nicht nur optisch kleine Kunstwerke sind, sondern auch geschmacklich in einer eigenen Liga spielen.
Jonathan Le Pâtissier (14 Av. du Marechal Foch, 06000 Nice) ist bekannt für seine Windbeutel, bei denen man Füllung und Topping aus verschiedenen Geschmacksrichtungen auswählen kann. Zusätzlich gibt es auch eine kleine Auswahl an Törtchen.
Nicht weit vom Hauptbahnhof ist eine der besten Bäckereien der Stadt zu finden, La Boulangerie Par Michel Fiori (19 Bd Raimbaldi, 06000 Nice). Hier gibt es alles, vom knusprigen Baguette über buttrige Croissants bis zu herzhaften Quiches.
Eine weitere hervorragende Bäckerei ist La Niçoise (21 Rue Gubernatis, 06000 Nice). Neben den üblichen Backwaren gibt es hier auch eine fantastische Tourte de blettes, ein für Nizza typischer Kuchen mit Mangold, Rosinen und Pinienkernen.
Bei einem Kochkurs bei Les Petits Farcis mit vorherigem gemeinsamen Einkauf auf dem Markt bekommt man einen tollen Einblick in die lokale Küche. Die kleine Kochschule in der Altstadt wird von Rosa Jackson betrieben, einer Kanadierin, die seit über zwanzig Jahren in Nizza lebt und großen Wert auf die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte legt. Die Kurse finden auf Englisch statt. In einer Gruppe mit maximal acht Personen wird gemeinsam ein authentisches Menü gekocht und anschließend zusammen am großen Tisch gegessen.






Tipps & Tricks
Der ÖPNV in Nizza ist sehr gut ausgebaut. Im Stadtgebiet verkehren drei Tramlinien sowie viele verschiedene Buslinien, mit denen man auch in die abgelegeneren Stadtviertel in den Hügeln sowie in einige umliegende Orte gelangt. Im Winter kommt man sogar mit dem Linienbus in einige Skigebiete! Am einfachsten kauft man die Tickets über die Lignes d’Azur App. Mit meinem Android-Handy hat das einwandfrei funktioniert, bei iPhones klappt es allerdings nur in Verbindung mit einer wiederaufladbaren Karte. Als Alternative gibt es an einigen Haltestellen auch Fahrkartenautomaten. Achtung: am Fahrkartenautomaten am Flughafen kann man nur ein spezielles Flughafen-Ticket für eine Hin- und Rückfahrt kaufen, das jedoch wesentlich teurer ist als mit der App oder am Automaten eine Station weiter.
2 Kommentare zu „Nizza: Highlights in meiner Lieblingsstadt“
Herrlich! Nizza ist so fantastisch. Dein Text macht mir große Lust, wieder hinzufahren und nicht zuletzt Deine kulinarischen Lieblingsadressen auszuprobieren.
Vielen Dank! Und ich bekomme bei deinen Bildern gerade richtig Lust auf Helsinki!